von Julie Delpy
Frankreich 2024, 101 Min, F/d, ab etwa 12
Im bretonischen Paimpont herrscht Harmonie: Zu den Einwohnern gehören Joëlle, die belehrende Lehrerin, Anne, die Besitzerin des Supermarktes, die gerne einen Aperitif trinkt, Hervé, der elsässische Klempner, der bretonischer ist als die Bretonen, oder auch Johnny, der Parkwächter, der ein Fan von Johnny ist.
In einem grossen Anfall von Solidarität stimmen sie begeistert für die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge. Nur sind die ankommenden Flüchtlinge nicht aus der Ukraine, sondern aus Syrien! Und einige in diesem charmanten kleinen bretonischen Dorf sehen die Ankunft ihrer neuen Nachbarn nicht sehr positiv.
Julie Delpy, geboren 1969, hat als Schauspielerin in Frankreich begonnen und unter anderem mit Godard, Tavernier und Kieslowski gedreht. Später arbeitete sie auch in Deutschland (Homo Faber» von Volker Schlöndorff) und in den USA («Before»-Trilogie von Richard Linklater). Seit 2007 realisiert sie selber Filme, zu denen sie die Drehbücher schreibt.
«Julie Delpy findet ein perfektes Gleichgewicht zwischen Humor und Ernsthaftigkeit.» (20 minutes)
«Mit Feingefühl und einem scharfen Sinn für Dialoge hat Julie Delpy eine quietschbunte und subtile Komödie über Rassismus gedreht.» (Le parisien)
Quelle:
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